30 Meter Unterschriftenliste
|
|
|
30 Meter Unterschriftenliste
|
|
|
30 Meter Unterschriftenliste, hier deutlich zu sehen
|
|
|
Unterschriftenliste, Grossaufnahme Stefan Dünnwald, BFR
|
|
|
Unterschriftenliste, vor dem Bayerischen Innenministerium
|
|
|
Vor der Übergabe, im Vordergrund Alexander Thal, res publica
|
|
|
Übergabe vor dem Ministerium, im Vordergrund Alexander Thal, res publica, mit Ulrike Frohwein, Stv. Pressesprecherin Bayerisches Innenministerium
|
|
|
Übergabe vor dem Ministerium, im Vordergrund Alexander Thal, res publica, mit Ulrike Frohwein, Stv. Pressesprecherin Bayerisches Innenministerium
|
|
|
Pressekonferenz Michael Richter, Alexander Thal (res publica), Stefan Dünnwald (Bayerischer Flüchtlingsrat)- von links nach rechts
|
|
|
|
Aktionstag gegen Abschiebelager in Bayern 2
Bayerischer Flüchtlingsrat, Münchner Flüchtlingsrat, res publica,
04.10.2002
Pressemitteilung
Aktionstag gegen Abschiebelager in Bayern
Beckstein widersetzt sich Bürgerwillen / Bayerisches
"Ausreisezentren"-Konzept gescheitert / Menschenrechtsorganisation
res publica wendet sich an Kontrollausschüsse der Vereinten Nationen
Am heutigen Freitag übergab die Menschenrechtsorganisation res publica
30 Meter Unterschriften gegen "Ausreisezentren" an Ulrike Frowein,
stellvertretende Sprecherin des bayerischen Innenministeriums (Fotos stehen
auf der Dokumentationsseite Ausreisezentren unter http://www.ausreisezentren.cjb.net
zum Download bereit). Wie nicht anders zu erwarten setzt sich das bayerische
Innenministerium über den öffentlich artikulierten Bürgerwillen
hinweg und beharrt auf dem Betrieb des Abschiebelagers in Fürth.
Dabei zeigt sich schon jetzt, dass das bayerische Konzept gescheitert ist:
60% der eingewiesenen Flüchtlinge sind direkt nach Erhalt des Einweisungsbescheids
in die Illegalität untergetaucht. Dazu Stephan Dünnwald vom Bayerischen
Flüchtlingsrat: "Es ist uns schleierhaft, wie Beckstein mit dem
Lager in Fürth sein selbst formuliertes Ziel, "die Effizienz aufenthaltsbeendigender
Maßnahmen zu erhöhen" erreichen will. Die meisten Flüchtlinge
ziehen aus Angst vor der Abschiebung in den Verfolgerstaat, aus dem sie geflüchtet
sind, ein Schattendasein in der Illegalität vor und lassen sich nicht freiwillig
ausreisen".
Die Menschenrechtsorganisation res publica listet in einer ebenfalls
am heutigen Freitag vorgestellten Untersuchung eine Vielzahl von Verstößen
gegen die Menschenrechte auf. Sie kommt zu dem Schluß: "Die Unterbringung
von Flüchtlingen in Ausreisezentren entspricht nicht der grundgesetzlich
verbrieften Verpflichtung aller staatlichen Gewalt, die unantastbare Würde
des Menschen zu achten und zu schützen. Ausreisezentren sind menschenunwürdig
und menschenrechtswidrig". res publica wird sich deshalb an die
Menschenrechts-Kontrollausschüsse der Vereinten Nationen wenden, um eine
Verurteilung Deutschlands für seine Menschenrechtsverstöße in
Abschiebelagern zu erreichen. Alexander Thal von res publica: "Wenn
Beckstein und die anderen Länderinnenminister nicht auf uns hören
wollen, dann werden sie eben auf die Vereinten Nationen hören müssen."
|